Archiv der Kategorie: Reinigung

Früher Seife, heute High-Tech

„Pril entspannt das Wasser“ – all unsere reinigungsaktiven Tenside tragen einen irreführenden Namen. Sie ‚straffen‘ das Wasser nämlich nicht, wie es die lateinische Wortwurzel nahelegen würde, sie setzen im Gegenteil die Oberflächenspannung des Wassers herab. Zugleich ermöglichen sie das Verschmelzen von zuvor Unvereinbarem: Ohne Tenside würde sich Öl niemals in Wasser lösen, mit Tensiden aber entsteht eine Emulsion aus Fett und Wasser.

Diese schmutz- und fettlösenden Eigenschaften machten Tenside zu einem unverzichtbaren Helfer in der Reinigungsindustrie. Da ihr Einsatz immer auch Folgen für die Umwelt hat, gerieten sie ebenso schnell in die Kritik.

Heute kann ein Großteil der eingesetzten Chemie durch mechanische Verfahren ersetzt werden. Insbesondere Mikrofasertücher beschränken den Verbrauch an Tensiden auf ein Minimum – bei gleichem oder sogar besserem Reinigungsergebnis. Auch stehen derzeit die Bio-Tenside – leicht abbaubare Stoffe, die von Bakterien oder Pilzen hergestellt wurden – am Beginn ihres Siegeszugs. Der wird auch das Reinigungsgewerbe verändern.

Weil wir solche Entwicklungen aufmerksam beobachten und sie möglichst rasch in die Praxis umsetzen, können unsere Kunden immer sicher sein, maximale Hygiene zu erhalten – bei minimalen Kosten für die Umwelt.

Vollversammlung des Reinigungsgewerbes

Vom 22. bis zum 25. September 2015 findet in Berlin die CMS statt, die zentrale Europa-Messe für das Reinigungsgewerbe. Das Kürzel CMS steht für ‚Cleaning, Management, Service‘.

Die wichtigste europäische Reinigungsfachmesse versteht sich als Marketingplattform für Kontakte, Image und Geschäftsanbahnungen. Mehr als 360 Aussteller aus 20 Ländern (Stand 2013) machen die CMS Berlin zum Marktführer und zum zentralen Branchentreff des europäischen Reinigungsmarktes.

Freuen würden wir uns, wenn wir Ihnen auf diesem Großereignis begegnen.

Der iMop – gründlich und hochbeweglich

imopWer jemals im Krankenhaus lag, der kennt ihn – den feuchten Flachwischmop. Jede Reinigungskraft gelangt mit Hilfe dieses beweglichen und flachen Vlieses problemlos unter die Betten und Nachttische der Patienten. Das Problem dabei: Für die Reinigung festerer und haftender Verschmutzungen ist diese Methode kaum geeignet.

Hier machten sich dann die Scheuersaugautomaten ans Werk – Maschinen, die wegen der Tanks für Reinigungswasser und Schmutzwasser aber sehr viel unhandlicher und störrischer zu handhaben waren. In engen, verwinkelten und vollgestellten Räumen stießen sie schnell an ihre Grenzen.

Daher testen wir bei Söffge neuerdings den iMop der Firma Kenter Hagro, der das Beste aus beiden Welten zu kombinieren verspricht. Das hochbewegliche Gerät verfügt über Wechsel-Akkus und lässt sich fast wie ein Flachwischmopp handhaben, der zugleich aber über die Reinigungskraft eines Scheuersaugers verfügt.

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SB-Filialen: Klein, aber viele

Am 1. April 2015 übernimmt die Söffge Gebäudereinigung den kompletten Service für eine Bank, die über mehr als dreißig SB-Außenstellen in der Region verfügt. Durch den ständigen Publikumsverkehr stellt diese Aufgabe eine besondere Herausforderung dar. Der mobile Fahrdienst fährt diese Außenstellen planmäßig an, und dokumentiert dann die erfolgte Reinigung mit Hilfe eines in der Filiale installierten Lese-Chips.

Pre-Wash: Doppelter Kundennutzen in einem Arbeitsgang

Früher wechselten die Reinigungskräfte nach jeweils etwa 11 Quadratmetern gereinigter Fußbodenfläche den Baumwollbezug auf ihrem Mob. Alle 150 Quadratmeter mussten sie dann die nächste Wasserzapfstelle aufsuchen, um das verbrauchte Nass gegen frisches Wasser und neues Reinigungsmittel zu tauschen. Um 5.000 Quadratmeter Bodenfläche zu reinigen, kamen so ungefähr 260 Liter Wasser und fünf Liter Reinigungschemie zum Einsatz. Der Vorgang war zudem mit zwei zeitintensiven Arbeitsgängen verbunden, dem Aufbringen des Reinigungsmittels und dem Wiederaufnehmen der Nässe. Das führte einerseits zu höheren Arbeitszeiten, und anderseits zu einem höheren Materialverbrauch. Beides fand der Kunde auf seiner Rechnung wieder.

Anders und kostensparend funktioniert eine moderne Reinigung nach dem Pre-Wash-Verfahren, das heute bei Söffge zum Einsatz kommt. Schon beim Kunden treffen die Bezüge der Mopps für die Fußbodenreinigung fertig vorgefeuchtet ein. Diese Bezüge bestehen aus hochwertigen Mikrofasern, die allen Schmutz restlos in nur einem Arbeitsgang aufnehmen. Solche frischen Reinigungsbezüge enthalten, wenn sie aus ihrer Mopp-Box entnommen werden, bereits die perfekte Mischung aus Wasser und Reinigungsmitteln. Nur der sekundenschnelle Wechsel der Bezüge unterbricht jetzt noch den Reinigungsvorgang. Erhebliche Mengen an Wasser (ca. 50 %) und auch an Reinigungsmitteln werden gespart. Weshalb der Einsatz von Mikrofasern nach der Pre-Wash-Methode sowohl bei der Unterhaltsreinigung wie bei der Desinfektion als ‚Green-Clean-Verfahren‘ anerkannt ist.

Kurzum: Mit der Pre-Wash-Methode erhält der Kunde eine besonders nachhaltige Reinigung zu sehr viel geringeren Kosten.

Aus 1.500 guten Gründen

Der Markt wird alles richten, sagen überzeugte Liberale. Das scheint tatsächlich zu stimmen. Im Raum Bremen und Umgebung hat Söffge erneut eine entscheidende Marke übersprungen: Schon mehr als 1.500 Kunden haben uns hier ihre Unterhaltsreinigung anvertraut. Weil wir sie in ihrem Interesse mit guten Gründen überzeugten.

Lieber ‚Wow!‘ als grau

Fliesen aus Feinsteinzeug gehören zu den beliebtesten Bodenbelägen in Treppenhäusern und Büroetagen. Ihre leicht raue Oberfläche macht sie besonders trittsicher, die Optik ist hervorragend, die Zahl der Unfälle und Arbeitsausfälle bleibt gering.

Jedes Ding hat aber zwei Seiten: Die mikroporöse Oberfläche dieser Fliesen macht sie zugleich anfällig für einen unerwünschten Nebeneffekt. Derartige Fliesen können mit der Zeit unansehnlich werden, weil Staub und Schmutz in den Poren haften bleiben. Fachleute sprechen von der ‚Vergrauung‘, auf dem Steinzeug bilden sich auf vielbegangenen Wegen die typischen ‚Wildwechsel‘ optisch aus. Konventionelle Methoden der Säuberung helfen dann nicht mehr.

Solch einen unerwünschten Nebeneffekt dämmen nur Reinigungsverfahren ein, die konsequent auf Mikrofasern setzen, wie auch auf tensidfreie Reinigungsmittel. Söffge verwendet hierbei auf kleinen Flächen einen Zweikammer-Nasswischwagen mit einem Mikrofasermopp. Auf großen Flächen übernimmt eine Scheuersaugmaschine diese Arbeit, ausgestattet mit einem Walzenschrubbkopf und Mikrofaserwalzen, wodurch ein zweiphasiger Arbeitsgang ‚in einem Abwasch‘ erledigt werden kann. Die Tensidfreiheit der verwendeten Reinigungsmittel verhindert dabei wirksam eine rasche erneute Vergrauung.

Für ein professionelles Reinigungsunternehmen sind moderne Steinzeugfliesen damit kein Problem mehr. Die Trittsicherheit und die ansprechende Optik bleiben unseren Kunden dauerhaft und für lange Zeit erhalten.

Unsere Tricolore

Dr. Schnell ist einer der führenden Hersteller für Reinigungsmittel in der Gebäudereinigung. Diese vielfach ausgezeichnete und umweltfreundlichste Marke unter den Reinigungsmitteln trägt den deutschen Nachhaltigkeitspreis und wird auch vom deutschen Allergie- und Asthmabund empfohlen.

Selbstverständlich nutzt die Söffge-Gebäudereinigung diese ökologischen Produkte bei ihrer Arbeit, neuerdings sogar mit einem eigenen Label. Exklusiv für uns werden die Produkte in drei farbkodierte Behälter verpackt, die jede Verwechslung fortan unmöglich machen.

Gebäudereinigung Bremerhaven Reiniger

In der roten Söffge-Flasche findet sich Dr. Schnells Sanitärreiniger ‚Milizid Sensitive‘, die grüne Flasche enthält ‚Floortop‘, den Bodenreiniger von Dr. Schnell, die blaue Flasche schließlich ‚Forol Sensitive‘, den Reiniger für empfindliche Oberflächen auf Schreibtischen oder Schränken.

Für unser Reinigungspersonal ist damit jede Verwechslung ausgeschlossen. Jede Fläche – der empfindliche Marmor im Bad, der Kunststoff auf dem Schreibtisch, wie auch der antistatische Hartboden – sie alle erhalten damit exakt jene Pflege, die sie benötigen.

Auch unsere Geschirrhandtücher aus unbehandelter Baumwolle ergänzen jetzt dieses vorbildliche Reinheitsprogramm. Kunden können sie bei uns anfordern – ein Wasch-Service gehört natürlich gleichfalls zum Programm.