Der Erfolg gibt uns Recht. Dieser Spruch, der dank seiner ironischen Sinnumkehr viel Witz entfaltet, konnte unseren wachsenden Personalbedarf zu einem guten Teil stillen.
Das Jahr 2015: Erfolge genießen
2015 war für uns ein höchst erfolgreiches Jahr. Die Filialen in Bremerhaven und Oldenburg haben sich positiver entwickelt, als geplant. Auch in Bremen wuchsen wir im Wettbewerb überdurchschnittlich.
Hier wie dort überzeugt Söffge durch gewohnt saubere und gründliche Dienstleistungen – bei immer mehr Kunden, mit mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als je zuvor.
Das alles ist natürlich kein Grund, auf den Polstern des Erfolgs einzuschlummern. Wohl aber dürfen wir jetzt ein paar Tage der Ruhe genießen.
Allen unseren Kunden, unseren Partnern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Söffge-Familie wünschen wir einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Ihr
Arne Söffge und Boris Söffge
Von drauß vom Söffge komm ich her …

In einem sogenannten ‚Problemstadtteil‘ Bremens leisten die ‚Waschbären‘ seit Jahren großartige Arbeit. Dort darf sich nicht jedes Kind auf einen gedeckten ‚Gabentisch‘ daheim freuen.
Erneut und ersatzweise sind deshalb wir eingesprungen. Verkleidet als Christkind sorgt die Firma Söffge für den nötigen Glanz in großen Kinderaugen. Die ‚Waschbären‘ erhalten von uns Geschenke für alle ein- bis dreijährigen Kinder im Hort.
Wir zeigen ihnen, es weihnachtet sehr …
Da strahlen Umwelt und Hygiene
Diamantpads wurden bisher vor allem eingesetzt, um Böden aus Steinzeug von nutzungsbedingten Verschleißspuren zu befreien – also Böden aus Marmor, Solnhofer Platte oder Terrazo.
Heute können auch Kunststoff- und Kautschukböden mit Hilfe des Diamantpad-Verfahrens gereinigt werden. Mit speziell angepassten Pads arbeiten wir bei Söffge höchst erfolgreich und zur Zufriedenheit unserer Kunden. Wir sind dabei keineswegs allein – auch das Deutsche Herzzentrum in Berlin setzt bspw. bei der Grundreinigung von Fluren, Warteräumen und Patientenzimmern neuerdings auf diese geruchsbefreite und hygienische Grundreinigung.
Die Vorteile für den Kunden sind erheblich: Wo zuvor bei der jährlichen Grundreinigung die alte Beschichtung abgetragen und aufwändig erneuert wurde, da polieren heute geräuscharme Diamantpad-Scheiben die Schutzschicht, bis sie strahlt wie am ersten Tag. In den alltäglichen Arbeitsabläufen des Kunden muss kein Zeitfenster mehr freigeräumt werden, alle Böden sind sofort wieder begehbar. Da nur Wasser und Diamantpads zum Einsatz kommen, ist dies Verfahren überdies höchst umweltfreundlich, von den geringeren Kosten ganz zu schweigen.
Überall dort, wo strahlender Glanz und eine moderne, umweltbewusste Hygiene die Ziele bestimmt, führen wir Ihnen die Vorteile des Diamantpad-Verfahrens an Ort und Stelle gern persönlich vor.
Hygiene in trockenen Tüchern
Manchmal stellt die Wissenschaft festgefügte Überzeugungen auf den Kopf. Zum Beispiel den altgewohnten Zusammenhang von Hygiene und Wasser. Das ‚Institut für Umweltmedizinschutz und Krankenhaushygiene‘ (IUK) untersuchte am Universitätsklinikum Freiburg das „wasserfreie Reinigen“. Mit dem Ergebnis, dass eine Trockenreinigung mit Hilfe von Staubbindetüchern in hygienischer Hinsicht einer Nassreinigung zumindest ebenbürtig sei. Darüber hinaus spare dies ‚staubbindende Wischen‘ auch noch Reinigungsmittel und Wasser.
Um den praktischen Einsatz möglich zu machen, beauftragte das Freiburger Großklinikum daraufhin professionelle ‚Realisierer‘ – das Forschungs- und Prüfinstitut für Facility Management (FIGR). Es sollte rationelle Lösungen für den Alltag entwickeln.
Das Ergebnis: Eine regelmäßige Trockenreinigung, ergänzt um eine Nassreinigung bei Bedarf, stets ausgeführt von geschultem Personal, führt zu den hygienisch besten Ergebnissen. Aber nur dann, wenn geeignete Wischbezüge zum Einsatz kommen, zum Beispiel klebstoffimprägnierte Staubbindetücher. Der immense Aufwand, den in einem Krankenhaus die Wäschelogistik bei der Nassreinigung betreiben muss, der fällt dann fort und macht die Anschaffung von Staubbindetüchern zu einer ökonomisch und hygienisch sinnvollen Entscheidung.
Auch bei Söffge haben wir den Einsatz der Staubbindetechnik im Programm. Wünscht der Kunde eine zeitgemäße trockene Hygiene, sorgen unsere Teams auch wasserfrei für die sauberste Lösung.
Früher wach – auch 60 Jahre später
Das Unternehmen Söffge ist annähernd so alt wie die Bundeswehr – am 8. November 2015 feierten auch wir den 60. Geburtstag.
Wo in den Gründertagen die Mitarbeiter ausnahmslos Treppenhäuser reinigten und direkt bei den Mietern klingelten, um zu kassieren, da halten unsere Mitarbeiter heute u.a. die Photovoltaikanlagen des Weserstadions in Schuss. Sie sind in Kaufhäusern und Universitäten zu finden, auf Schiffen wie in Supermärkten und Bürokomplexen. Umgerechnet 1,35 € in der Stunde erhielt eine Arbeitskraft im Jahr 1955, zum Jahreswechsel 2016 werden es 9,80 € sein.
Nicht nur die Firma Söffge hat sich im Laufe der Jahre gewandelt, mit ihr veränderte sich das gesamte Gewerbe der Gebäudereinigung: Die erste Messe fand noch in einer ebenso dunklen wie feuchten Braunschweiger Tiefgarage statt. Heute belegt die ‚CMS Cleaning Management Service‘ in Berlin zehntausend Quadratmeter hell erleuchteter Hallenfläche.
In der Gründerzeit gab es den Tätigkeitsbereich der Objektleitung nicht. Heute beschäftigt Söffge schon 42 dieser OBLs, nicht nur in Bremen, sondern längst auch in Filialen in Oldenburg und Bremerhaven.
Geblieben ist die Einsatzfreude der Gründertage: Ob frühester Morgen oder Feiertag, ob Schneesturm im Winter oder glühend heißer Sommer, ob Krankenhaus oder Altersheim, ob Schule oder High-Tech-Unternehmen … unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind stets für unsere Kunden da.
Denn eins steht für uns fest: Ohne die Zufriedenheit unserer Kunden hätten wir uns niemals so großartig entwickeln können. Allen unseren Partnern gebührt nach 60 Jahren unser Dank.
Gelebte Integration
Gebäudereiniger gegen Vorurteile
Beitrag mit Arne Söffge, Vorstandsmitglied der Landesinnung Bremen und Nord-West-Niedersachsen
Selbstverbesserung
In den Räumen von Söffge steht ein großer roter Briefkasten, der nicht von der Post geleert wird. Wohl aber alle zwei Monate von uns, am Montag vor jeder großen Mitarbeiterversammlung.
Alle dürfen hier ihre kritischen Anmerkungen einwerfen oder Verbesserungsvorschläge machen. Gern auch anonym. Gute Vorschläge werden dann im Forum diskutiert und Probleme gemeinsam gelöst.
Mit Hilfe unseres ‚institutionalisierten Verbesserungswesens‘ – so nennen Betriebspsychologen ein solches Vorgehen – verwandeln wir unser Unternehmen in ein System, das kontinuierlich auf Eigenkorrektur gepolt ist, um sich selbst ständig zu erneuern.
Unsere Kunden wiederum profitieren von unserer Selbstverbesserung, davon, dass wir immer zielbewusst am selbstgesetzten Optimum arbeiten.
Einigung bei Tarifverhandlungen
Die 600.000 Beschäftigten in der Gebäudereinigung in Deutschland bekommen ab dem nächsten Jahr mehr Lohn. Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks einigte sich mit der IG BAU am frühen Freitagmorgen in Frankfurt (Main) nach 18-stündigen Verhandlungen auf einen neuen Lohntarifvertrag. Er tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft und gilt zwei Jahre. Die Lohnerhöhung in Lohngruppe 1 erfolgt in diesem Zeitraum in zwei Stufen i.H.v. 2,6 und 2,0 Prozent im Tarifgebiet West und 2,4 und 4,0 Prozent im Tarifgebiet Ost.
Die Beschäftigten in den alten Bundesländern erhalten ab der zweiten Stufe damit 10 Euro je Stunde und damit 1,50 Euro mehr als der gesetzliche Mindestlohn. Die Beschäftigten in Ostdeutschland erhalten mit der zweiten Stufe 9,05 Euro pro Stunde.
Der Vorsitzende der Tarifkommission des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks, Thomas Conrady, erklärt zu dem Tarifabschluss:
„Wir Arbeitgeber haben von Beginn an gesagt: Wir möchten eine Einigung, die zur allgemeinen Wirtschaftsentwicklung passt. Mit dem jetzt erzielten Kompromiss sind wir exakt an die Grenze der Belastbarkeit für unsere Unternehmen gegangen. Unser Ziel war es, sowohl eine tarifvertragslose Zeit als auch einen Streik zu vermeiden. Das ist gelungen. Ich begrüße, dass sie die IG BAU konstruktiv an der Konsenssuche beteiligt hat. Die Einigung gibt allen 600.000 Beschäftigten unserer Branche, den Unternehmen und Kunden Rechtssicherheit.“
Stets gut betucht
Söffges Reinigungs-Teams kommen farbenfroh daher. Ob Eimer, Tuch, Schwamm oder Reinigungsmittel – für jede Raumgruppe sind alle Reinigungsmittel und Geräte farblich kodiert.
So kommen rote Tücher, rote Eimer und rote Schwämme nur im WC-Bereich zum Einsatz, wobei selbstverständlich das dazu passende Reinigungsmittel auch aus einer roten Flasche stammt. Zugleich verhindert die ‚Wechseltuchmethode‘, also der Einweg-Gebrauch solcher Tücher zwischen getrennten Toilettenbereichen jede ‚Kreuzkontamination‘ durch Keimverschleppung.
Die gelbe Farbe wiederum kennzeichnet den übrigen Sanitärbereich – also Waschbecken, Fliesen, Ablagen, Spiegel, usw. Während die blaue Farbe dann für die Einrichtungen im Arbeitsbereich zuständig ist, für Schreibtische, Schränke, Stühle usw. Grün sind schließlich alle Reinigungshilfen, die in Hochhygiene-Bereichen zum Einsatz kommen, zum Beispiel an Pflegebetten oder in OP-Sälen.
Auf solch unverwechselbare Weise erhält jede Aufgabe immer die passende Reinigung. Unsere Kunden können sich eben darauf verlassen, dass alle Maßnahmen perfekt durchgeführt wurden, individuell auf den jeweiligen Hygienebedarf abgestimmt. Weil unsere Mitarbeiter stets auf die richtige Farbe setzen.
